Wählen Sie einen Check – eine Vorstellung möglicher Untersuchungen, in wenigen Minuten, anonym.
Kardiologie, neu definiert.
Die meisten Herzerkrankungen verteilen sich auf drei Gruppen: Herzklappenerkrankungen (< 25 %), Herzrhythmusstörungen (< 25 %) und – mit über 50 % die häufigste – die Verengung der Herzkranzgefäße durch Ablagerungen (= KHK = koronare Herzkrankheit). Ausgerechnet sie erreichen EKG und Ultraschall nicht: Beide messen, ob das Herz noch arbeitet – nicht, ob die Herzkranzgefäße demnächst zum Problem werden oder es schon sind.Mit EKG und Ultraschall die Weite der Herzkranzgefäße bestimmen zu wollen, ist, als wollte man den Duft einer Blume oder den Klang von Musik wiegen: Die Methoden sind dafür physikalisch nicht gemacht. So bleibt ausgerechnet die häufigste Ursache unbeachtet – oft bis es spät ist, obwohl sie sich früh einfach und erfolgreich behandeln ließe.Haben Sie Zweifel? Rufen Sie uns an und sprechen Sie mit unserer Kardiologin und unserem Radiologen – alles an einem Ort, auf einem Flur. Bei Bedarf zeigt ein Stress-MRT zuverlässig, ob eine bedeutsame Durchblutungsstörung vorliegt.
Wichtig: Ein plötzlicher, starker Brustschmerz – besonders mit Atemnot, Kaltschweiß oder Ausstrahlung in Arm, Hals oder Oberbauch – kann ein Herzinfarkt sein. Rufen Sie dann bitte sofort den Rettungsdienst unter 112.
Kardiologie neu definiert heißt: EKG und Echokardiographie als Basis – und bei Bedarf Herz-CT und Herz-MRT als logische Erweiterung. Kardiologie und Radiologie arbeiten Hand in Hand – für Ihre Herzgesundheit bilden alle vier zusammen eine diagnostische Einheit; Untersuchung und Befund laufen an einem Ort und in einem Gang zusammen.
Der Ultraschall des Herzens in Bewegung – mit Geräten neuester Technologie werden Pumpkraft, Klappen und Durchblutung in hoher Bildqualität sichtbar gemacht.
Die elektrische Aktivität des Herzens – digital in diagnostischer Qualität erfasst und fachärztlich ausgewertet, in Ruhe wie unter Belastung.
Bei Bedarf, die Herzkranzgefäße in feiner Auflösung dargestellt – aktuelle CT-Technik (Dual-Source-Technologie) macht Verengungen sichtbar, lange bevor sie sich bemerkbar machen. Wie häufig solche Verengungen schon unbemerkt bestehen, zeigte die in München (August 2026) vorgestellte große REACT-Studie.⁸
Bei Bedarf, Herzmuskel und Durchblutung ohne Strahlung beurteilt – auf Wunsch in Ruhe und unter Belastung, für ein vollständiges Bild der Pumpfunktion. Diese Untersuchung darf auch immer dann zur Anwendung kommen, wenn Sie Zweifel über den Zustand Ihres Herzens haben – also dann, wenn Ihnen Gewissheit wichtig ist.
Ein unauffälliges EKG ist keine Entwarnung. Es ist der Anfang der Diagnostik.
Online oder telefonisch – Sie erhalten zeitnah einen Termin, der zu Ihrem Anliegen passt.
Echokardiographie und EKG, bei Bedarf CT-Herz oder Herz-MRT – in ruhiger Atmosphäre, durchgeführt von erfahrenen Spezialisten aus Kardiologie und Radiologie.
Ihre Ergebnisse werden verständlich erklärt – inklusive klarer Empfehlung für die nächsten Schritte.
Wir kümmern uns einfühlsam und auf technisch höchstem Niveau um Ihre Herzgesundheit – besonders bei Beschwerden wie Druck auf der Brust, Leistungsknick oder plötzlicher Kurzatmigkeit, vor allem wenn diese ohne Infekt auftritt. Und immer mit Blick auf Ihr persönliches KHK-Risikoprofil – etwa Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Diabetes, Herzerkrankungen in der Familie oder Rauchen. Die koronare Herzkrankheit ist die häufigste Herzerkrankung – bleibt sie unbehandelt, kann sie mit der Zeit auch zu Rhythmusstörungen und Herzinsuffizienz führen. Wird ihr Fortschreiten aufgehalten – das allmähliche Zusetzen Ihrer Herzgefäße –, lässt sich diese unangenehme Entwicklung verhindern, vorausgesetzt, die Diagnose wird nicht verschleppt.
Echokardiographie und EKG bilden zusammen mit Herz-CT und Herz-MRT eine Einheit in der modernen Herz-Diagnostik. Diese in separate Fachbereiche zu trennen, ist für Ihre Herzgesundheit kontraproduktiv – sie sind integraler Bestandteil einer soliden Herz-Diagnostik und laufen bei uns im selben Haus zusammen.
Kurze Terminfristen und zügige Befundung – damit auf Fragen schnell Antworten folgen.
Sie sprechen mit dem Facharzt, der Ihren Befund erstellt – nicht mit einer anonymen Stelle.
Spezialisiert auf Echokardiographie, EKG-Diagnostik und die kardiologische Abklärung – in enger Zusammenarbeit mit der Radiologie.
★★★★★ 87 × 5 Sterne auf Google
Wählen Sie den Weg, der Ihnen am liebsten ist. Wir melden uns zuverlässig zurück.
Jährlich versterben in Deutschland rund 200.000 Menschen an den Folgen einer koronaren Herzkrankheit (KHK).¹ Die meisten von ihnen waren in ärztlicher Betreuung. Herzklappen lassen sich im Ultraschall beurteilen, Rhythmusstörungen im EKG – ausgerechnet die Verengung der Herzkranzgefäße aber bildet keine dieser Standarduntersuchungen zuverlässig ab. Das ist keine Frage der Sorgfalt, sondern liegt in den Verfahren selbst – und in der Natur der KHK, die über Jahre ohne Beschwerden wächst. Dabei sind es genau diese Gefäße, die den Herzmuskel mit Blut versorgen – und nicht erst der plötzliche Verschluss (Herzinfarkt) ist die Gefahr: Schon eine über Jahre verminderte Durchblutung schädigt den Herzmuskel schleichend, ähnlich wie eine anhaltende Minderdurchblutung im Gehirn. Zugleich fordert die KHK ein Vielfaches der Todesfälle jeder einzelnen Krebserkrankung. Bemerkenswert ist das Missverhältnis: Beim geringsten Verdacht auf einen Befund in Brust, Lunge oder Bauch ist eine Bildgebung selbstverständlich – bei Beschwerden, hinter denen eine KHK stecken kann, wird dagegen oft zuerst an Verspannungen, eine Interkostalneuralgie oder den Rücken gedacht. EKG und Ultraschall erkennen den Befund oft erst bei fortgeschrittener Pathologie – genau das gilt es zu verhindern, denn frühe Veränderungen bleiben ihnen verborgen. Wie verbreitet diese stille Atherosklerose ist, zeigte 2026 die große REACT-Studie: Bei rund 57 % beschwerdefreier Erwachsener fanden sich bereits Gefäßablagerungen – und klassische Risikorechner erfassten nur einen Teil davon.⁸ Eine bloße Wiederholung der Untersuchung ändert daran nichts – sie verschleppt die Diagnose nur und lässt das Risiko von Termin zu Termin weiter wachsen. Sichtbar werden sie früh genug durch die direkte Bildgebung: Die CT-Koronarangiographie (Herz-CT) ist seit 2024 als Kassenleistung anerkannt² und wird in der Nationalen VersorgungsLeitlinie wie in der europäischen Leitlinie als Erstlinienuntersuchung bei Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit empfohlen.³ ⁴ Untersuchungen zeigen, dass eine CT-gestützte Abklärung Erkrankungen früher sichtbar macht, im Verlauf mit weniger Herzinfarkten einhergeht⁵ und seltener zu eingriffsbedingten Komplikationen führt als der direkte Weg über den Herzkatheter.⁶ Ob eine Herz-CT in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir gemeinsam nach Ihrem individuellen KHK-Risikoprofil.