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Brustkorb und Lunge – Klarheit durch Bildgebung.
Die Ursachen von Brustschmerz und anhaltenden Atemwegsbeschwerden reichen von banal bis ernst. Die Bildgebung schafft Gewissheit: Mit dem Thorax-CT werden alle Details der Lunge und der Atemwege dargestellt – häufig reicht dafür eine niedrigere Strahlendosis aus. Besonders wichtig ist die gezielte Abklärung bei Rauchern und nach beruflicher Staubbelastung. Alles an einem Ort, von erfahrenen Spezialisten ausgewertet.
Wichtig: Ein plötzlicher, starker Brustschmerz – besonders mit Atemnot, Kaltschweiß oder Ausstrahlung in Arm, Hals oder Oberbauch – ist ein Notfall. Rufen Sie dann bitte sofort den Rettungsdienst unter 112 – nicht uns. In allen anderen Fällen gilt: Bevor Sie gar nichts tun, rufen Sie uns an.
Ein Husten, der nach einem Infekt nicht verschwindet, der zunimmt oder der Sie nachts wach hält, gehört angesehen. Die Bildgebung klärt, was dahintersteckt – von der Lungenentzündung über chronische Veränderungen des Lungengewebes bis zum Rundherd. Blut im Auswurf ist immer ein Grund, sich zeitnah vorzustellen – unabhängig von Menge und Dauer.
Rauchen bedeutet Dauerstress und chronische Entzündung für die Lunge; auch Asbest und andere berufliche Stäube hinterlassen Spuren. Hier lohnt die gezielte Abklärung zum Ausschluss rauch- oder belastungsbedingter Erkrankungen.
Für die Lunge ist das Computertomogramm die aussagekräftigste Bildgebung. Für die Früherkennung findet sie immer in Low-Dose-Technik (Niedrigdosis) statt – so ist es vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vorgegeben – vom Raucher-Check-up bis zur gezielten Abklärung.
Das CT bildet Lungengewebe, Rundherde und Atemwege in Sekunden fein ab und ist für die Lunge die aussagekräftigste Bildgebung. Die Dosis richtet sich nach der Fragestellung: niedrig dosiert in der Vorsorge, mit Standarddosis und Kontrastmittel bei gezielter Abklärung oder onkologischem Staging.
Bei langjährigem Rauchen dient das Low-Dose-CT der Früherkennung – zum Ausschluss von Tumoren und rauchbedingten Lungenveränderungen, oft bevor sie Beschwerden machen. Im selben Bild werden auch verkalkte Herzkranzgefäße sichtbar; sie geben einen Hinweis auf das Ausmaß der Koronarsklerose.
Lungenentzündungen können ausheilen oder chronisch werden; auch bestimmte Fibrosen sowie Autoimmun- und Tuberkuloseformen werden im CT sichtbar und im Verlauf beurteilbar.
Brustschmerz kann vom Herzen kommen. Bei Risikoprofil schließen wir eine koronare Ursache mit ein – die Herzkranzgefäße sieht man weder im Ultraschall noch im Belastungs-EKG.
Bequem online oder telefonisch – Sie erhalten zeitnah einen Termin über unsere freundliche Anmeldung.
Das Low-Dose-Thorax-CT dauert nur Sekunden und gelingt in einem Atemzug – schonend und mit minimierter Strahlendosis.
Sie erhalten einen ausführlichen Befund und ein persönliches Gespräch über das weitere Vorgehen.
Physiker und Radiologe – verbindet medizinische und technische Expertise für präzise Bildgebung und persönliche Betreuung.
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Das Spektrum reicht von banal bis ernst: vom Infekt der oberen Atemwege über die Lungenentzündung – die ausheilen, aber auch chronisch werden kann – bis zu Fibrosen, Autoimmun- und Tuberkuloseformen. Besondere Aufmerksamkeit verdient das Rauchen: Es bedeutet einen Dauerstress für die Lunge mit chronischer Entzündung und ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für Lungenkrebs – die in Deutschland am häufigsten zum Tode führende Krebserkrankung mit rund 45.000 Sterbefällen im Jahr.¹ Für Risikopersonen ist die Früherkennung mit dem Niedrigdosis-CT ein belegtes Verfahren: Im National Lung Screening Trial senkte sie die Lungenkrebs-Sterblichkeit gegenüber der Röntgenaufnahme um 20 %.² Brustschmerz kann zudem vom Herzen kommen. Die koronare Herzkrankheit ist die häufigste Todesursache in Deutschland, und ihre Herzkranzgefäße bilden weder Ultraschall noch Belastungs-EKG ab.³ Welchen Stellenwert die Früherkennung inzwischen hat, zeigt eine aktuelle Entscheidung: Weil die Anwendung von Röntgenstrahlung an gesunden Menschen eigens zugelassen werden muss, hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Niedrigdosis-CT-Früherkennung geprüft und zugelassen; der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat sie daraufhin für langjährige Raucherinnen und Raucher als Früherkennung definiert – für 50- bis 75-Jährige mit mindestens 25 Jahren Rauchen und mindestens 15 Packungsjahren.⁴
Zeigt die Bildgebung des Brustkorbs keine Erklärung, endet die Abklärung hier nicht: Weil die Kardiologie im selben Haus sitzt, kann die Herzabklärung unmittelbar anschließen – bis hin zum Herz-CT, das die Herzkranzgefäße direkt darstellt. Ohne Wechsel des Arztes und ohne Weg in einen anderen Stadtteil.