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Eiche auf weiter Wiese – Sinnbild für Souveränität und Beständigkeit
Bei der Lunge zählt der frühe, genaue Blick.
Thoraxbeschwerden · München

Thoraxschmerzen & Atemwege

Brustkorb und Lunge – Klarheit durch Bildgebung.

Die Ursachen von Brustschmerz und anhaltenden Atemwegsbeschwerden reichen von banal bis ernst. Die Bildgebung schafft Gewissheit: Mit dem Thorax-CT werden alle Details der Lunge und der Atemwege dargestellt – häufig reicht dafür eine niedrigere Strahlendosis aus. Besonders wichtig ist die gezielte Abklärung bei Rauchern und nach beruflicher Staubbelastung. Alles an einem Ort, von erfahrenen Spezialisten ausgewertet.

Wichtig: Ein plötzlicher, starker Brustschmerz – besonders mit Atemnot, Kaltschweiß oder Ausstrahlung in Arm, Hals oder Oberbauch – ist ein Notfall. Rufen Sie dann bitte sofort den Rettungsdienst unter 112 – nicht uns. In allen anderen Fällen gilt: Bevor Sie gar nichts tun, rufen Sie uns an.

Wann eine Abklärung sinnvoll ist

Zwei gute Gründe, genauer hinzusehen

Bei anhaltendem Husten oder Atemnot

Ein Husten, der nach einem Infekt nicht verschwindet, der zunimmt oder der Sie nachts wach hält, gehört angesehen. Die Bildgebung klärt, was dahintersteckt – von der Lungenentzündung über chronische Veränderungen des Lungengewebes bis zum Rundherd. Blut im Auswurf ist immer ein Grund, sich zeitnah vorzustellen – unabhängig von Menge und Dauer.

Als Raucher oder nach beruflicher Belastung

Rauchen bedeutet Dauerstress und chronische Entzündung für die Lunge; auch Asbest und andere berufliche Stäube hinterlassen Spuren. Hier lohnt die gezielte Abklärung zum Ausschluss rauch- oder belastungsbedingter Erkrankungen.

Die Untersuchungen

Lunge und Brustkorb sicher beurteilen

Für die Lunge ist das Computertomogramm die aussagekräftigste Bildgebung. Für die Früherkennung findet sie immer in Low-Dose-Technik (Niedrigdosis) statt – so ist es vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vorgegeben – vom Raucher-Check-up bis zur gezielten Abklärung.

Computertomografie der Lunge

Das CT bildet Lungengewebe, Rundherde und Atemwege in Sekunden fein ab und ist für die Lunge die aussagekräftigste Bildgebung. Die Dosis richtet sich nach der Fragestellung: niedrig dosiert in der Vorsorge, mit Standarddosis und Kontrastmittel bei gezielter Abklärung oder onkologischem Staging.

Raucher- & Vorsorge-Check

Bei langjährigem Rauchen dient das Low-Dose-CT der Früherkennung – zum Ausschluss von Tumoren und rauchbedingten Lungenveränderungen, oft bevor sie Beschwerden machen. Im selben Bild werden auch verkalkte Herzkranzgefäße sichtbar; sie geben einen Hinweis auf das Ausmaß der Koronarsklerose.

Entzündungen & chronische Verläufe

Lungenentzündungen können ausheilen oder chronisch werden; auch bestimmte Fibrosen sowie Autoimmun- und Tuberkuloseformen werden im CT sichtbar und im Verlauf beurteilbar.

Das Herz als Mitursache

Brustschmerz kann vom Herzen kommen. Bei Risikoprofil schließen wir eine koronare Ursache mit ein – die Herzkranzgefäße sieht man weder im Ultraschall noch im Belastungs-EKG.

So läuft es ab

In drei Schritten zur Gewissheit

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Bequem online oder telefonisch – Sie erhalten zeitnah einen Termin über unsere freundliche Anmeldung.

Die Untersuchung

Das Low-Dose-Thorax-CT dauert nur Sekunden und gelingt in einem Atemzug – schonend und mit minimierter Strahlendosis.

Befund & Gespräch

Sie erhalten einen ausführlichen Befund und ein persönliches Gespräch über das weitere Vorgehen.

Ihr Arzt

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Dr. Dr. Georg-Friedemann Rust – Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie

Dr. Dr. Georg-Friedemann Rust

Facharzt für Radiologie & Neuroradiologie

Physiker und Radiologe – verbindet medizinische und technische Expertise für präzise Bildgebung und persönliche Betreuung.

Das sagen unsere Patienten

Vertrauen, das aus Erfahrung wächst

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„Ein Arzt und Physiker, der höchste fachliche Kompetenz mit menschlich sehr angenehmem Umgang verbindet – der Patient steht im Mittelpunkt, der Befund wird verständlich eingeordnet.“
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Fakten & Einordnung

Das Spektrum reicht von banal bis ernst: vom Infekt der oberen Atemwege über die Lungenentzündung – die ausheilen, aber auch chronisch werden kann – bis zu Fibrosen, Autoimmun- und Tuberkuloseformen. Besondere Aufmerksamkeit verdient das Rauchen: Es bedeutet einen Dauerstress für die Lunge mit chronischer Entzündung und ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für Lungenkrebs – die in Deutschland am häufigsten zum Tode führende Krebserkrankung mit rund 45.000 Sterbefällen im Jahr.¹ Für Risikopersonen ist die Früherkennung mit dem Niedrigdosis-CT ein belegtes Verfahren: Im National Lung Screening Trial senkte sie die Lungenkrebs-Sterblichkeit gegenüber der Röntgenaufnahme um 20 %.² Brustschmerz kann zudem vom Herzen kommen. Die koronare Herzkrankheit ist die häufigste Todesursache in Deutschland, und ihre Herzkranzgefäße bilden weder Ultraschall noch Belastungs-EKG ab.³ Welchen Stellenwert die Früherkennung inzwischen hat, zeigt eine aktuelle Entscheidung: Weil die Anwendung von Röntgenstrahlung an gesunden Menschen eigens zugelassen werden muss, hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Niedrigdosis-CT-Früherkennung geprüft und zugelassen; der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat sie daraufhin für langjährige Raucherinnen und Raucher als Früherkennung definiert – für 50- bis 75-Jährige mit mindestens 25 Jahren Rauchen und mindestens 15 Packungsjahren.⁴

Zeigt die Bildgebung des Brustkorbs keine Erklärung, endet die Abklärung hier nicht: Weil die Kardiologie im selben Haus sitzt, kann die Herzabklärung unmittelbar anschließen – bis hin zum Herz-CT, das die Herzkranzgefäße direkt darstellt. Ohne Wechsel des Arztes und ohne Weg in einen anderen Stadtteil.

Literatur
  1. Robert Koch-Institut (RKI) & Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister: Krebs in Deutschland für 2021/2023, Ausgabe 2025 (Lungenkrebs – Sterbefälle, gerundet). krebsdaten.de
  2. National Lung Screening Trial (NLST) Research Team. Reduced Lung-Cancer Mortality with Low-Dose Computed Tomographic Screening. N Engl J Med 2011;365(5):395–409.
  3. Robert Koch-Institut (RKI), Gesundheitsberichterstattung: Koronare Herzkrankheit – Sterblichkeit (häufigste Todesursache in Deutschland). rki.de Abrufjahr 2026.
  4. Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): Richtlinie zur Früherkennung von Lungenkrebs mittels Niedrigdosis-Computertomografie bei Raucherinnen und Rauchern (50–75 Jahre, mindestens 25 Jahre Rauchen und ≥ 15 Packungsjahre, Rauchstopp höchstens 10 Jahre zurück); Beschluss vom 18.06.2025, Leistungsbeginn 1. April 2026. g-ba.de
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