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Die Herzkranzgefäße direkt sichtbar – mit Dual-Source-Technologie.
EKG und Ultraschall beurteilen die Funktion des Herzens – nicht den Zustand der Herzkranzgefäße. Die Herz-CT bildet die Gefäße direkt ab und zeigt Ablagerungen, lange bevor sie sich bemerkbar machen. Auf unserem Dual-Source-CT gelingt das in einem Atemzug, bei sehr niedriger Strahlendosis und ohne Katheter.
Wichtig: Ein plötzlicher, starker Brustschmerz – besonders mit Atemnot, Kaltschweiß oder Ausstrahlung in Arm, Hals oder Oberbauch – kann ein Herzinfarkt sein. Rufen Sie dann bitte sofort den Rettungsdienst unter 112.
Bei Brustschmerz oder unklaren Beschwerden ist die Herz-CT nach der europäischen Leitlinie eine Erstlinienuntersuchung. Bei ärztlichem Verdacht auf eine KHK ist sie seit 2024 Kassenleistung. Wünschen Sie die Untersuchung ohne solchen Verdacht, zahlen Sie sie selbst (Selbstzahler- bzw. Privatleistung).
Bei familiärer Belastung, Bluthochdruck oder erhöhten Blutfetten – ebenso bei unklarer Kurzatmigkeit oder unklarem Druck bzw. Schmerz im Brustkorb – kann eine individuelle Abklärung sinnvoll sein. Sprechen Sie mit uns, ob bei Ihnen eine KHK vorliegen könnte – das entscheiden wir gemeinsam nach Ihrem persönlichen Risikoprofil.
Ein bewegtes Herz präzise abzubilden ist eine Frage der Geschwindigkeit. Unser Dual-Source-CT arbeitet mit zwei Röntgenquellen gleichzeitig – das halbiert die Aufnahmezeit und friert die Herzbewegung ein. Das Ergebnis: scharfe Bilder bei sehr niedriger Dosis.
Dual-Source-Technik nimmt das Herz in Sekundenbruchteilen auf und friert seine Bewegung ein – die Grundlage für gestochen scharfe Gefäßdarstellung.
Durch das hohe Tempo und moderne Dosisreduktion gelingt die Aufnahme mit einem Bruchteil der Strahlung früherer Gerätegenerationen.
Wo ältere Geräte einen ruhigen, langsamen Puls voraussetzen, liefert die Dual-Source-Technik auch bei höherer oder unregelmäßiger Frequenz verwertbare Bilder – mit weniger Vorbereitung.
Die Herz-CT ist nicht-invasiv und ambulant – oft die schonendere Alternative, bevor über einen Herzkatheter entschieden wird.
Ein gutes Bild entsteht nicht durch Zufall, sondern durch Technik, die man beherrscht.
Bequem online oder telefonisch – Sie erhalten zeitnah einen Termin über unsere freundliche Anmeldung.
Die eigentliche Aufnahme dauert nur Sekunden und gelingt in einem Atemzug. Ein Kontrastmittel über die Armvene macht die Gefäße sichtbar.
Sie erhalten einen ausführlichen Befund und ein persönliches Gespräch über das weitere Vorgehen.
Spezialisiert auf Echokardiographie, EKG-Diagnostik und die kardiologische Abklärung – in enger Zusammenarbeit mit der Radiologie.
Physiker und Radiologe – verbindet medizinische und technische Expertise für präzise Bildgebung und persönliche Betreuung.
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EKG und Echokardiographie (Sonographie) beurteilen, wie das Herz arbeitet – nicht, wie es um die Herzkranzgefäße steht. Sie können eine Verengung der Herzkranzgefäße durch Ablagerungen (= KHK = koronare Herzkrankheit) weder bestätigen noch ausschließen; eine solche Verengung wird über die Funktion oft erst spät auffällig.¹ Die Herz-CT setzt genau hier an: Sie bildet die Gefäße direkt ab und macht Ablagerungen früh sichtbar. Wie häufig solche Ablagerungen schon unbemerkt vorliegen, zeigte 2026 die REACT-Studie – bei rund 57 % beschwerdefreier Erwachsener.⁸ Die europäische Leitlinie empfiehlt die CT-Koronarangiographie als Erstlinienuntersuchung bei Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit,² und auch die deutsche Nationale VersorgungsLeitlinie führt sie als bevorzugtes erstes bildgebendes Verfahren;⁵ seit 2024 ist sie in Deutschland als Kassenleistung anerkannt.³ Untersuchungen zeigen, dass eine CT-gestützte Abklärung Erkrankungen früher sichtbar macht und seltener zu eingriffsbedingten Komplikationen führt als der direkte Weg über den Herzkatheter.⁴ Entscheidend für die Aussagekraft ist die Technik: Unser Dual-Source-CT friert die Herzbewegung ein und liefert scharfe Bilder bei sehr niedriger Dosis. Ob eine Herz-CT in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir gemeinsam nach Ihrem individuellen KHK-Risikoprofil.