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Eiche auf weiter Wiese – Sinnbild für Souveränität und Beständigkeit
Klarheit beginnt im Kopf.
Neuroradiologische Diagnostik · München

Klarheit für Kopf und Nervensystem.

Neuroradiologie.

Kopfschmerz, Schwindel, Taubheitsgefühle – Beschwerden des Nervensystems sind oft schwer zu fassen. Die Bildgebung von Gehirn, Gefäßen und Wirbelsäule verlangt eigene Erfahrung: Was gesehen wird, hängt davon ab, wonach gesucht wird. Bei uns wird sie von einem Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie befundet – aus einer Hand.

Privatpatienten & Selbstzahler · Termine kurzfristig – Notfälle werden berücksichtigt – rufen Sie uns an
Doppelte Facharztqualifikation
Wonach gesucht wird, entscheidet, was gesehen wird
2 Fachgebiete
Radiologie & Neuroradiologie
< 5 Tage
bis zum Termin
0 Strahlung
MRT-Diagnostik
Worauf es ankommt

Ein Bild ist nur so gut wie die Frage, die es beantworten soll.

„Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht“, notierte Goethe (überliefert, 1819) – für die Neuroradiologie gilt das besonders. Ein MRT des Kopfes ist kein Standardprodukt. Ob eine Sequenz kleine Gefäßverschlüsse sichtbar macht, ob eine Gefäßdarstellung ein Aneurysma erfasst, ob sich Entzündungsherde von Narben unterscheiden lassen – all das entscheidet sich vor der Untersuchung, bei der Wahl des Protokolls. Genau hier zahlt sich neuroradiologische Erfahrung aus. Und wo Physik und Medizin zusammenkommen, lässt sich die Technik auf die Fragestellung zuschneiden, statt die Fragestellung auf die Technik.

Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie
Physiker und Arzt in einer Person
Befund in verständlicher Sprache
Enge Abstimmung mit Neurologie und HNO
Unsere Schwerpunkte

Wofür die Neuroradiologie den Blick schärft

Die MRT ist in der Neuroradiologie das zentrale, strahlungsfreie Verfahren für Gehirn, Rückenmark, Nerven und Gefäße; für die Wahl des jeweils passenden Protokolls geben die evidenzbasierten Kriterien der Fachgesellschaften (u. a. der ACR Appropriateness Criteria) einen anerkannten Rahmen.

Schlaganfall-Vorsorge

Magnetresonanz-Angiographie (MR-Angiographie, Gefäßdarstellung ohne Katheter) der hirnversorgenden Gefäße: Einengungen und Durchblutungsstörungen werden sichtbar, bevor sie zum Ereignis führen.

Gefäß-Pathologien, z. B. Aneurysma-Abklärung

Die MR-Angiographie stellt die hirnversorgenden Gefäße strahlungs- und meist kontrastmittelfrei dar – zur Abklärung von Aneurysmen (Gefäßaussackungen, besonders bei familiärer Häufung), Gefäßverengungen (Stenosen) und Gefäßmissbildungen.

Kopfschmerz & Schwindel

Strukturierte Abklärung unklarer Beschwerden: Gehirn, Gefäße, Nervenaustrittspunkte und Innenohr in einem Durchgang beurteilt.

Wirbelsäule & Nerven

Bandscheibenvorfall, Spinalkanalenge, Nervenwurzelkompression: Das Rückenmark – der „Kabelbaum“ des Körpers – und die Nervenwurzeln werden mit dem umgebenden Weichgewebe dargestellt, das dem Röntgenbild verborgen bleibt.

Chronisch-entzündliche ZNS-Erkrankungen

Bei Multipler Sklerose (MS) und verwandten Erkrankungen ist die MRT das wichtigste bildgebende Verfahren – sie weist entzündliche Herde in Gehirn und Rückenmark nach und ist fester Bestandteil von Diagnose und Verlaufskontrolle.

Brain-Fog nach Infekten

Gerade nach der starken Zunahme post-viraler Neurosyndrome und Dysautonomien – etwa bei Post-COVID – ist eine kraniale Abklärung sinnvoll, um andere Ursachen von „Brain-Fog“, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sicher auszuschließen.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Beschwerden, die eine Antwort verdienen

  • Neu aufgetretener oder veränderter Kopfschmerz
  • Schwindel, Gangunsicherheit
  • Taubheit oder Kribbeln in Armen oder Beinen
  • Sehstörungen, Doppelbilder
  • Ohrgeräusche (Tinnitus) ohne HNO-Befund
  • Wortfindungs- oder Gedächtnisstörungen
  • Rückenschmerz mit Ausstrahlung ins Bein

Nicht jede dieser Beschwerden hat eine gefährliche Ursache – aber jede verdient eine Antwort. Bildgebung schafft Klarheit in beide Richtungen: Sie findet, was da ist, und schließt aus, was Sorgen macht. Diese Aufzählung ist beispielhaft und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

So läuft es ab

In drei Schritten zur Klarheit

Termin wählen

Online oder telefonisch – Termine kurzfristig, Notfälle werden berücksichtigt. Rufen Sie uns an.

Die Untersuchung

Je nach Fragestellung 20 bis 40 Minuten, ohne Strahlung; Kontrastmittel nur, wenn es die Frage wirklich erfordert.

Befund & Gespräch

Sie sprechen mit dem Facharzt, der Ihre Bilder befundet hat – auf Wunsch mit Weiterleitung an Neurologie oder HNO.

Für zuweisende Kolleginnen und Kollegen

Neuroradiologische Bildgebung mit fragestellungsspezifischem Protokoll – von einem Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie befundet. Kurzfristige Termine, Befund in der Regel innerhalb von 24 Stunden, Bilder auf Wunsch direkt in Ihr System.

Ihr Arzt

Persönlich für Sie da

Dr. Dr. Georg-Friedemann Rust – Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie

Dr. Dr. Georg-Friedemann Rust

Facharzt für Radiologie & Neuroradiologie

Physiker und Radiologe – verbindet medizinische und technische Expertise für präzise Bildgebung und persönliche Betreuung.

Das sagen unsere Patienten

Vertrauen, das aus Erfahrung wächst

★★★★★  87 × 5 Sterne auf Google

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„Ein Arzt und Physiker, der höchste fachliche Kompetenz mit menschlich sehr angenehmem Umgang verbindet – der Patient steht im Mittelpunkt, der Befund wird verständlich eingeordnet.“
Thomas S. · Google
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„Kompetent, interessiert, gründlich. Er hilft dort, wo andere Ärzte scheitern.“
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„Ich komme seit Jahren hierher – immer zuverlässig, freundlich und professionell. Das Team nimmt sich Zeit.“
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„Keine Wartezeit, kurzfristige Termine, sehr kompetent. Beste radiologische Praxis in München!“
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Klarheit für Kopf und Nervensystem – jetzt vereinbaren

Wählen Sie den Weg, der Ihnen am liebsten ist. Wir melden uns zuverlässig zurück.

Krankheits-Fakten & Einordnung

In Deutschland erleiden jährlich rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall¹ – eine der häufigsten Ursachen dauerhafter Behinderung im Erwachsenenalter; viele Ereignisse gehen auf Verengungen der hirnversorgenden Gefäße zurück, die sich über Jahre unbemerkt entwickeln.² An Multipler Sklerose, der häufigsten chronisch-entzündlichen Erkrankung des Zentralnervensystems, sind in Deutschland rund 300.000 Menschen erkrankt, mit etwa 15.000 Neudiagnosen pro Jahr – für Diagnose und Verlaufskontrolle ist die MRT das entscheidende Verfahren.⁶ Nicht gerissene Hirnaneurysmen finden sich bei etwa drei Prozent der Erwachsenen³ – meist als Zufallsbefund, bei familiärer Häufung jedoch mit deutlich erhöhtem Risiko, sodass Fachgesellschaften dann eine gezielte Abklärung erwägen.⁴ Gehirn, Gefäße, Rückenmark und Nerven lassen sich mit der MRT strahlenfrei und meist ohne Kontrastmittel beurteilen; für die Wahl des passenden Verfahrens geben evidenzbasierte Kriterien der Fachgesellschaften (u. a. der ACR Appropriateness Criteria) den Rahmen.⁵ ⁷ Ob eine solche Untersuchung in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt von Ihrer persönlichen Vorgeschichte ab – das klären wir in Ruhe gemeinsam.

Literatur
  1. Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) / Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe; Robert Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung des Bundes – Schlaganfallhäufigkeit in Deutschland.
  2. Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). S3-Leitlinie Extrakranielle Karotisstenose: Diagnostik, Therapie und Nachsorge. AWMF-Reg.-Nr. 004-028.
  3. Vlak MHM, Algra A, Brandenburg R, Rinkel GJE. Prevalence of unruptured intracranial aneurysms, with emphasis on sex, age, comorbidity, country, and time period. Lancet Neurol 2011;10(7):626–636.
  4. Thompson BG, Brown RD, Amin-Hanjani S, et al. Guidelines for the Management of Patients With Unruptured Intracranial Aneurysms. Stroke 2015;46(8):2368–2400.
  5. Sailer AMH, Wagemans BAJM, Nelemans PJ, et al. Diagnosing intracranial aneurysms with MR angiography: systematic review and meta-analysis. Stroke 2014;45(1):119–126.
  6. Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG); Versorgungsatlas (MS-Prävalenz in Deutschland rund 300.000). Thompson AJ, Banwell BL, Barkhof F, et al. Diagnosis of multiple sclerosis: 2017 revisions of the McDonald criteria. Lancet Neurol 2018;17(2):162–173.
  7. American College of Radiology (ACR). ACR Appropriateness Criteria® – evidenzbasierter Rahmen zur Auswahl neuroradiologischer Verfahren. acr.org
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