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Wenn der Bauch drückt – Klarheit durch Bildgebung.
Bauchschmerz ist ein Sammelbegriff für sehr verschiedene Ursachen – von der Reizung über Entzündungen und Steinleiden bis zur Raumforderung. Halten die Beschwerden an, kehren sie wieder oder verändern sie sich, verschafft die Bildgebung Gewissheit: Ultraschall, MRT und – wenn nötig – CT machen die Bauchorgane sichtbar und ordnen ein, was dahintersteckt. Wichtig zu wissen: Auch das Herz kann sich als Schmerz im Oberbauch äußern. Alles an einem Ort, von erfahrenen Spezialisten ausgewertet.
Wichtig: Ein plötzlich einsetzender, heftiger Bauchschmerz, ein bretthart gespannter Bauch, Bluterbrechen, schwarzer Stuhl oder Kreislaufschwäche sind ein Notfall – rufen Sie dann bitte sofort den Rettungsdienst unter 112. In allen anderen Fällen gilt: Bevor Sie gar nichts tun, rufen Sie uns an.
Ein Infekt des Magen-Darm-Trakts oder eine Reizung – etwa in Stressphasen oder nach viralen Infekten – klingt oft von selbst ab. Tut sie das nicht, kehren die Beschwerden wieder oder verändern sie sich, klären wir die Ursache: von der Entzündung über das Steinleiden bis zur Raumforderung.
Auch Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Nieren können Beschwerden machen – durch eine Entzündung (etwa Gallenblasen-, Bauchspeicheldrüsen- oder Nierenbeckenentzündung) oder ein Steinleiden. Ultraschall und MRT (mit MRCP) stellen solche Ursachen zuverlässig dar.
Bei Bauchschmerzen sollte man nicht so tun, als könne nie etwas Ernstes dahinterstecken. Natürlich kann es auch notwendig werden, ein Tumorleiden auszuschließen – gezielt und ohne Dramatik (siehe unten, „Krankheits-Fakten & Einordnung“).
Oberbauchschmerz, Übelkeit oder ein Druckgefühl können vom Magen kommen – manchmal aber auch vom Herzen, etwa bei einem Hinterwandinfarkt. Deshalb denken wir bei entsprechendem Risikoprofil das Herz mit.
Welche Untersuchung sinnvoll ist, hängt von Ihren Beschwerden ab. Wir wählen gezielt – vom strahlungsfreien Ultraschall über das MRT-Abdomen bis zur CT, wenn es schnell und umfassend sein muss.
Strahlungsfrei und sofort verfügbar: Der Ultraschall beurteilt Leber, Gallenblase, Nieren, Milz und freie Flüssigkeit – oft der erste Schritt.
Ohne Strahlung und mit hohem Weichteilkontrast: Die MRT stellt Leber, Gallenwege (MRCP), Bauchspeicheldrüse und Darmwand fein aufgelöst dar. Gerade bei Leberherden und bei Zysten der Bauchspeicheldrüse ist sie in Leitlinien das genaueste Verfahren zur Abklärung und Verlaufskontrolle.¹ ²
Bringt das MRT keine abschließende Klärung oder bestehen hartnäckige, suspekte klinische Befunde, muss in Einzelfällen das CT des Abdomens durchgeführt werden. Es bildet alle Bauchorgane in Sekunden ab und ist bei akuten oder unklaren Situationen oft die entscheidende Untersuchung.
Bei Oberbauchbeschwerden mit Risikoprofil schließen wir eine kardiale Ursache mit ein – denn Ultraschall und Belastungs-EKG allein sehen die Herzkranzgefäße nicht.
Bequem online oder telefonisch – Sie erhalten zeitnah einen Termin über unsere freundliche Anmeldung.
Ultraschall, MRT oder CT – gezielt gewählt, in ruhiger Atmosphäre, von erfahrenen Spezialisten ausgewertet.
Sie erhalten einen ausführlichen Befund und ein persönliches Gespräch über das weitere Vorgehen.
Physiker und Radiologe – verbindet medizinische und technische Expertise für präzise Bildgebung und persönliche Betreuung.
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Anhaltende, wiederkehrende oder sich verändernde Bauchbeschwerden gehören abgeklärt – auch, um eine tumoröse Erkrankung auszuschließen. Die folgenden Zahlen ordnen ein, worum es dabei der Größenordnung nach geht: Die wichtigsten bösartigen Tumorerkrankungen – von den Bauchorganen über die Harnwege bis zu Brust und weiblichen Beckenorganen – fordern in Deutschland jährlich zusammengenommen deutlich weniger Todesopfer als die koronare Herzkrankheit und ihre Folgeerkrankungen.³ ⁴
| Erkrankung | Sterbefälle/Jahr (Deutschland, RKI)³ |
|---|---|
| Darmkrebs | 22.670 |
| Bauchspeicheldrüsenkrebs | 19.416 |
| Leberkrebs | 8.457 |
| Magenkrebs | 7.808 |
| Speiseröhrenkrebs | 5.884 |
| Brustkrebs (Mamma) | 18.713 |
| Eierstockkrebs (Ovar) | 5.096 |
| Gebärmutterkörperkrebs (Uterus) | 2.734 |
| Harnblasenkrebs | 6.078 |
| Nierenkrebs | 4.942 |
| Summe dieser Tumorerkrankungen | 101.798 |
| Zum Vergleich: KHK und ihre Folgen (Herzinsuffizienz, Rhythmusstörungen) | ~ 200.000 |
Die KHK-assoziierten Herzerkrankungen – einschließlich Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen – fordern mehr Todesopfer als alle oben genannten Tumorerkrankungen zusammen, und gegenüber einer einzelnen dieser Tumorarten ein Vielfaches; die KHK ist die häufigste Todesursache in Deutschland überhaupt.⁴ Und gerade diese Herzerkrankungen sind mit Ultraschall und Belastungs-EKG allein nur eingeschränkt beurteilbar – die Herzkranzgefäße bleiben dabei unsichtbar. Wer bei einem Risikoprofil Gewissheit sucht, sollte deshalb auch das Herz mitdenken.⁵ Weil die Kardiologie im selben Haus sitzt, kann diese Abklärung unmittelbar anschließen – ohne Wechsel des Arztes und ohne Weg in einen anderen Stadtteil.