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Eiche auf weiter Wiese – Sinnbild für Souveränität und Beständigkeit
Was drückt, lässt sich sichtbar machen.
Bauchbeschwerden · München

Bauchschmerzen

Wenn der Bauch drückt – Klarheit durch Bildgebung.

Bauchschmerz ist ein Sammelbegriff für sehr verschiedene Ursachen – von der Reizung über Entzündungen und Steinleiden bis zur Raumforderung. Halten die Beschwerden an, kehren sie wieder oder verändern sie sich, verschafft die Bildgebung Gewissheit: Ultraschall, MRT und – wenn nötig – CT machen die Bauchorgane sichtbar und ordnen ein, was dahintersteckt. Wichtig zu wissen: Auch das Herz kann sich als Schmerz im Oberbauch äußern. Alles an einem Ort, von erfahrenen Spezialisten ausgewertet.

Wichtig: Ein plötzlich einsetzender, heftiger Bauchschmerz, ein bretthart gespannter Bauch, Bluterbrechen, schwarzer Stuhl oder Kreislaufschwäche sind ein Notfall – rufen Sie dann bitte sofort den Rettungsdienst unter 112. In allen anderen Fällen gilt: Bevor Sie gar nichts tun, rufen Sie uns an.

Wann eine Abklärung sinnvoll ist

Gute Gründe, genauer hinzusehen

Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden

Ein Infekt des Magen-Darm-Trakts oder eine Reizung – etwa in Stressphasen oder nach viralen Infekten – klingt oft von selbst ab. Tut sie das nicht, kehren die Beschwerden wieder oder verändern sie sich, klären wir die Ursache: von der Entzündung über das Steinleiden bis zur Raumforderung.

Bei Entzündungen oder Steinleiden

Auch Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Nieren können Beschwerden machen – durch eine Entzündung (etwa Gallenblasen-, Bauchspeicheldrüsen- oder Nierenbeckenentzündung) oder ein Steinleiden. Ultraschall und MRT (mit MRCP) stellen solche Ursachen zuverlässig dar.

Wenn Ernstes auszuschließen ist

Bei Bauchschmerzen sollte man nicht so tun, als könne nie etwas Ernstes dahinterstecken. Natürlich kann es auch notwendig werden, ein Tumorleiden auszuschließen – gezielt und ohne Dramatik (siehe unten, „Krankheits-Fakten & Einordnung“).

Wenn der Oberbauch drückt

Oberbauchschmerz, Übelkeit oder ein Druckgefühl können vom Magen kommen – manchmal aber auch vom Herzen, etwa bei einem Hinterwandinfarkt. Deshalb denken wir bei entsprechendem Risikoprofil das Herz mit.

Die Untersuchungen

Den Bauch sicher beurteilen

Welche Untersuchung sinnvoll ist, hängt von Ihren Beschwerden ab. Wir wählen gezielt – vom strahlungsfreien Ultraschall über das MRT-Abdomen bis zur CT, wenn es schnell und umfassend sein muss.

Ultraschall (Sonographie)

Strahlungsfrei und sofort verfügbar: Der Ultraschall beurteilt Leber, Gallenblase, Nieren, Milz und freie Flüssigkeit – oft der erste Schritt.

MRT des Bauches

Ohne Strahlung und mit hohem Weichteilkontrast: Die MRT stellt Leber, Gallenwege (MRCP), Bauchspeicheldrüse und Darmwand fein aufgelöst dar. Gerade bei Leberherden und bei Zysten der Bauchspeicheldrüse ist sie in Leitlinien das genaueste Verfahren zur Abklärung und Verlaufskontrolle.¹ ²

CT des Bauches

Bringt das MRT keine abschließende Klärung oder bestehen hartnäckige, suspekte klinische Befunde, muss in Einzelfällen das CT des Abdomens durchgeführt werden. Es bildet alle Bauchorgane in Sekunden ab und ist bei akuten oder unklaren Situationen oft die entscheidende Untersuchung.

Das Herz mitgedacht

Bei Oberbauchbeschwerden mit Risikoprofil schließen wir eine kardiale Ursache mit ein – denn Ultraschall und Belastungs-EKG allein sehen die Herzkranzgefäße nicht.

So läuft es ab

In drei Schritten zur Gewissheit

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Bequem online oder telefonisch – Sie erhalten zeitnah einen Termin über unsere freundliche Anmeldung.

Die Untersuchung

Ultraschall, MRT oder CT – gezielt gewählt, in ruhiger Atmosphäre, von erfahrenen Spezialisten ausgewertet.

Befund & Gespräch

Sie erhalten einen ausführlichen Befund und ein persönliches Gespräch über das weitere Vorgehen.

Ihr Arzt

Persönlich für Sie da

Dr. Dr. Georg-Friedemann Rust – Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie

Dr. Dr. Georg-Friedemann Rust

Facharzt für Radiologie & Neuroradiologie

Physiker und Radiologe – verbindet medizinische und technische Expertise für präzise Bildgebung und persönliche Betreuung.

Das sagen unsere Patienten

Vertrauen, das aus Erfahrung wächst

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„Ein Arzt und Physiker, der höchste fachliche Kompetenz mit menschlich sehr angenehmem Umgang verbindet – der Patient steht im Mittelpunkt, der Befund wird verständlich eingeordnet.“
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Krankheits-Fakten & Einordnung

Anhaltende, wiederkehrende oder sich verändernde Bauchbeschwerden gehören abgeklärt – auch, um eine tumoröse Erkrankung auszuschließen. Die folgenden Zahlen ordnen ein, worum es dabei der Größenordnung nach geht: Die wichtigsten bösartigen Tumorerkrankungen – von den Bauchorganen über die Harnwege bis zu Brust und weiblichen Beckenorganen – fordern in Deutschland jährlich zusammengenommen deutlich weniger Todesopfer als die koronare Herzkrankheit und ihre Folgeerkrankungen.³ ⁴

Erkrankung Sterbefälle/Jahr (Deutschland, RKI)³
Darmkrebs22.670
Bauchspeicheldrüsenkrebs19.416
Leberkrebs8.457
Magenkrebs7.808
Speiseröhrenkrebs5.884
Brustkrebs (Mamma)18.713
Eierstockkrebs (Ovar)5.096
Gebärmutterkörperkrebs (Uterus)2.734
Harnblasenkrebs6.078
Nierenkrebs4.942
Summe dieser Tumorerkrankungen101.798
Zum Vergleich: KHK und ihre Folgen (Herzinsuffizienz, Rhythmusstörungen)~ 200.000

Die KHK-assoziierten Herzerkrankungen – einschließlich Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen – fordern mehr Todesopfer als alle oben genannten Tumorerkrankungen zusammen, und gegenüber einer einzelnen dieser Tumorarten ein Vielfaches; die KHK ist die häufigste Todesursache in Deutschland überhaupt.⁴ Und gerade diese Herzerkrankungen sind mit Ultraschall und Belastungs-EKG allein nur eingeschränkt beurteilbar – die Herzkranzgefäße bleiben dabei unsichtbar. Wer bei einem Risikoprofil Gewissheit sucht, sollte deshalb auch das Herz mitdenken.⁵ Weil die Kardiologie im selben Haus sitzt, kann diese Abklärung unmittelbar anschließen – ohne Wechsel des Arztes und ohne Weg in einen anderen Stadtteil.

Literatur
  1. European Association for the Study of the Liver (EASL): EASL Clinical Practice Guidelines: Management of hepatocellular carcinoma. J Hepatol 2018;69(1):182–236 (MRT als genaueste Schnittbildmethode zur Charakterisierung von Leberherden).
  2. European Study Group on Cystic Tumours of the Pancreas: European evidence-based guidelines on pancreatic cystic neoplasms. Gut 2018;67(5):789–804 (MRT/MRCP zur Abklärung und Verlaufskontrolle von Pankreaszysten).
  3. Robert Koch-Institut (RKI), Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) & Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister: Krebs in Deutschland. Sterbefälle (amtliche Todesursachenstatistik) nach Tumorlokalisation; jeweils aktuellstes veröffentlichtes Berichtsjahr (2020–2023). krebsdaten.de
  4. Statistisches Bundesamt (Destatis), Todesursachenstatistik 2023, und Deutscher Herzbericht 2024/2025 (koronare Herzkrankheit und ihre Folgeerkrankungen: rund 200.000 Sterbefälle/Jahr); RKI, Koronare Herzkrankheit – Sterblichkeit (rund 126.000, Berichtsjahr 2022). rki.de
  5. Vrints C, Andreotti F, Koskinas KC, et al. 2024 ESC Guidelines for the management of chronic coronary syndromes. Eur Heart J 2024;45(36):3415–3537.
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