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Klarheit vor der Biopsie. Nach dem PI-RADS-Standard beurteilt.
Ein erhöhter PSA-Wert sagt für sich genommen wenig über die Ursache aus – auch eine gutartige Vergrößerung oder eine Entzündung kann ihn anheben. Die multiparametrische MRT bildet die Prostata ohne Röntgenstrahlen ab und macht verdächtige Areale gezielt sichtbar – die Grundlage für eine gezielte statt blinde Biopsie.
Bevor eine Biopsie ansteht, klärt die MRT, ob und wo überhaupt ein verdächtiges Areal vorliegt – nach der aktuellen S3-Leitlinie fester Bestandteil der Abklärung.¹
Ein frühes Prostatakarzinom macht kaum Beschwerden. Zeichen wie Blut im Urin (Hämaturie) oder im Ejakulat (Hämatospermie) haben meist harmlose Ursachen, sollten aber urologisch abgeklärt werden.
Neue Beschwerden beim Wasserlassen oder ungewohnte Schmerzen im Becken sind ebenfalls meist harmlos, gehören aber abgeklärt. Steht dann eine Biopsie im Raum, hilft die mpMRT, gezielt statt blind vorzugehen.⁵
Bei bekanntem, risikoarmem Befund erlaubt die MRT eine strahlenfreie Beobachtung im Verlauf – oft die Grundlage, um einen Eingriff aufzuschieben oder zu vermeiden.
Die multiparametrische MRT (mpMRT) ist eine Untersuchung, die mehrere Aufnahmetechniken zu einem Gesamtbild verbindet und nach dem internationalen PI-RADS-Standard strukturiert ausgewertet wird. Die folgenden Sequenzen sind ihre Bausteine – keine getrennt wählbaren Verfahren.
Hochauflösende anatomische Aufnahmen zeigen die Zonen der Prostata in feiner Detailtiefe – die Grundlage, um die Drüse Schicht für Schicht sauber zu beurteilen.
Macht Unterschiede in der Gewebedichte sichtbar – ein besonders empfindlicher Parameter zur Beurteilung auffälliger Areale, ergänzt durch die ADC-Karte.
Die dynamische Aufnahme zeigt das Durchblutungsverhalten des Gewebes – ein ergänzender Baustein der multiparametrischen Beurteilung.
Alle Sequenzen fließen in eine strukturierte Beurteilung nach PI-RADS 2.1 zusammen² – mit klarer Einordnung jeder Läsion und nachvollziehbarer Empfehlung.
Ein Befund ist kein Urteil. Er ist der Anfang eines Gesprächs.
Bequem online oder telefonisch – Sie erhalten zeitnah einen Termin über unsere freundliche Anmeldung.
Die Aufnahme erfolgt in einem modernen, offenen und kurzen MRT – angenehm auch bei Platzangst. Das Kontrastmittel erhalten Sie über eine Armvene.
Sie erhalten einen ausführlichen PI-RADS-Befund und ein persönliches Gespräch über das weitere Vorgehen – in Abstimmung mit Ihrem Urologen.
Physiker und Radiologe – verbindet medizinische und technische Expertise für präzise Bildgebung und persönliche Betreuung.
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Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes in Deutschland – allein 2023 wurden rund 79.600 Neuerkrankungen registriert, rund 15.000 Männer versterben pro Jahr daran.³ Ein erhöhter PSA-Wert allein sagt jedoch wenig über die Ursache aus: Auch eine gutartige Vergrößerung oder eine Entzündung kann ihn anheben. Die multiparametrische MRT ist nach der aktuellen S3-Leitlinie fester Bestandteil der Primärdiagnostik¹ und verbindet T2-, Diffusions- und Kontrastmittel-Sequenzen zu einer strukturierten Beurteilung nach PI-RADS 2.1.² So lassen sich verdächtige Areale gezielt darstellen – Grundlage für eine gezielte statt blinde Biopsie und in vielen Fällen für eine fundierte Entscheidung gegen einen unnötigen Eingriff.⁴ Ob eine mpMRT in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir gemeinsam und in Abstimmung mit Ihrem Urologen.