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Eiche auf weiter Wiese – Sinnbild für Souveränität und Beständigkeit
Herzschwäche zeigt sich früh – wenn man genau hinsieht.
Herzschwäche · München

Herzinsuffizienz

Herzschwäche früh erkennen – bevor die Luft knapp wird.

Nachlassende Belastbarkeit, Luftnot, geschwollene Beine – eine Herzschwäche entwickelt sich oft schleichend. Ihre häufigste Ursache ist die koronare Herzkrankheit (KHK – das allmähliche Zusetzen der Herzkranzgefäße durch Verkalkung). Entscheidend ist deshalb zweierlei: die Pumpleistung genau zu messen und die Ursache zu finden. Echokardiographie und Herz-MRT bestimmen die Pumpleistung genau – die Auswurffraktion (der prozentuale Anteil, den das Herz pro Schlag auswirft) ebenso wie die Auswurfleistung (das pro Herzschlag ausgeworfene Blutvolumen); das Herz-MRT deckt zusätzlich Vernarbungen und Entzündungen auf – ohne Strahlung –, und die Herz-CT schließt eine KHK aus. Alles an einem Ort, von erfahrenen Spezialisten ausgewertet.

Wichtig: Ein plötzlicher, starker Brustschmerz – besonders mit Atemnot, Kaltschweiß oder Ausstrahlung in Arm, Hals oder Oberbauch – kann ein Herzinfarkt sein. Rufen Sie dann bitte sofort den Rettungsdienst unter 112.

Wann eine Herzschwäche-Abklärung sinnvoll ist

Zwei gute Gründe, genauer hinzusehen

Bei Luftnot und Leistungsknick

Wenn Treppensteigen zunehmend schwerfällt, nächtlicher Husten oder Luftnot auftritt oder die Beine anschwellen, klären wir, ob eine Herzschwäche dahintersteckt.

Zur genauen Bestimmung der Pumpleistung

Die Auswurffraktion – der Anteil des Blutes, den das Herz mit jedem Schlag auswirft, also das wichtigste Maß seiner Pumpkraft – entscheidet über Diagnose und Therapie. Echokardiographie und – als Referenz – das Herz-MRT messen sie zuverlässig und zeigen, ob das Herz kräftig oder eingeschränkt pumpt.

Die Untersuchungen

Pumpleistung und Ursache in einem

Eine Herzschwäche sicher einzuordnen heißt: die Pumpleistung genau zu messen – und die Ursache zu finden. Die häufigste Ursache ist die – oft zu spät erkannte – koronare Herzkrankheit; sie sollte deshalb frühzeitig, etwa mit der Herz-CT, gezielt ausgeschlossen werden. Beides bringen wir unter einem Dach zusammen, gänzlich ohne oder mit sehr geringer Strahlung.

Echokardiographie

Der Herzultraschall beurteilt Pumpfunktion, Klappen und Füllung – die Basisuntersuchung der Herzinsuffizienz-Diagnostik, gänzlich ohne Strahlung.

Herz-MRT: die Auswurffraktion

Das Herz-MRT gilt als Referenz für die exakte Messung der Auswurffraktion und der Herzvolumina – reproduzierbar und unabhängig von der Schallqualität.

Herz-MRT: die Ursache

Über die Gewebecharakterisierung deckt das Herz-MRT Vernarbungen, Entzündungen (Myokarditis) oder Speichererkrankungen auf – oft der Schlüssel zur Ursache der Herzschwäche.

Herz-CT

Liegt eine koronare Herzkrankheit zugrunde, bildet die Herz-CT die Herzkranzgefäße direkt ab – nicht-invasiv und ohne Katheter. Die Strahlendosis ist dabei so niedrig wie technisch derzeit möglich und steht in keinem Verhältnis zum Risiko einer unerkannten koronaren Herzkrankheit.

So läuft es ab

In drei Schritten zur Gewissheit

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Die Untersuchung

Echokardiographie und – wenn nötig – Herz-MRT, in ruhiger Atmosphäre; ein Kontrastmittel über die Armvene macht das Gewebe beurteilbar.

Befund & Gespräch

Sie erhalten einen ausführlichen Befund und ein persönliches Gespräch über das weitere Vorgehen.

Ihre Ärzte

Persönlich für Sie da

Anastasija Todorovska – Fachärztin für Kardiologie und Innere Medizin

Anastasija Todorovska

Fachärztin für Kardiologie & Innere Medizin

Spezialisiert auf Echokardiographie, EKG-Diagnostik und die kardiologische Abklärung – in enger Zusammenarbeit mit der Radiologie.

Das sagen unsere Patienten

Vertrauen, das aus Erfahrung wächst

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„Ein Arzt und Physiker, der höchste fachliche Kompetenz mit menschlich sehr angenehmem Umgang verbindet – der Patient steht im Mittelpunkt, der Befund wird verständlich eingeordnet.“
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Prävalenz & Hintergrund

Die Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Diagnosen bei Krankenhausaufnahmen in Deutschland und betrifft mehrere Millionen Menschen – mit steigender Tendenz.¹ Man sollte sie ernst nehmen: In gemeinschaftsbasierten Studien überlebt etwa die Hälfte der Betroffenen die ersten fünf Jahre nach der Diagnose nicht² – zugleich lässt sich ihr Verlauf umso besser beeinflussen, je früher sie erkannt und ihre Ursache behandelt wird. Die häufigste Ursache ist die Verengung der Herzkranzgefäße durch Ablagerungen (= KHK = koronare Herzkrankheit),³ die – zusammen mit ihren Folgeerkrankungen wie Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen – für rund 200.000 Sterbefälle pro Jahr steht und die häufigste Todesursache in Deutschland ist.⁴ Wie häufig diese koronare Herzkrankheit lange unbemerkt heranreift, zeigte 2026 die REACT-Studie – bei rund 57 % beschwerdefreier Erwachsener fanden sich bereits Gefäßablagerungen.⁸ Entscheidend für Diagnose und Therapie ist die genaue Messung der Auswurffraktion: Die Echokardiographie ist die Basisuntersuchung, das Herz-MRT gilt als Referenzverfahren für die exakte, reproduzierbare Bestimmung von Auswurffraktion und Herzvolumina.⁵ Darüber hinaus macht das Herz-MRT über die Gewebecharakterisierung Vernarbungen, Entzündungen oder Speichererkrankungen sichtbar – häufig der Schlüssel zur Ursache – ganz ohne Strahlenbelastung.⁶ Und die Herz-CT schließt eine koronare Ursache nicht-invasiv aus.⁷ Ob und welche Untersuchung in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir gemeinsam nach Ihrem individuellen Risikoprofil.

Literatur
  1. Deutsche Herzstiftung. Deutscher Herzbericht, Update 2024/2025 – Herzinsuffizienz als häufige stationäre Diagnose.
  2. Jones NR, Roalfe AK, Adoki I, et al. Survival of patients with chronic heart failure in the community: a systematic review and meta-analysis. Eur J Heart Fail 2019;21(11):1306–1325.
  3. Bundesärztekammer, KBV, AWMF. Nationale VersorgungsLeitlinie (S3) Chronische Herzinsuffizienz, Version 4.0, 2023. leitlinien.de
  4. Statistisches Bundesamt (Destatis), Todesursachenstatistik 2023, und Deutscher Herzbericht 2024/2025 (koronare Herzkrankheit und ihre Folgeerkrankungen: rund 200.000 Sterbefälle/Jahr); RKI, Koronare Herzkrankheit – Sterblichkeit (rund 126.000 Sterbefälle, Berichtsjahr 2022). rki.de
  5. McDonagh TA, Metra M, Adamo M, et al. 2021 ESC Guidelines for the diagnosis and treatment of acute and chronic heart failure. Eur Heart J 2021;42(36):3599–3726 (2023 Focused Update).
  6. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Kardiale Magnetresonanztomografie – Nutzenbewertung, Oktober 2025.
  7. Vrints C, Andreotti F, Koskinas KC, et al. 2024 ESC Guidelines for the management of chronic coronary syndromes. Eur Heart J 2024;45(36):3415–3537.
  8. REACT-Studie (u. a. CNIC, Madrid). Häufigkeit subklinischer Atherosklerose über die gesamte Lebensspanne Erwachsener. Vorgestellt beim ESC-Kongress 2026, München (29. August 2026); zeitgleich publiziert im New England Journal of Medicine. acc.org
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